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Definitionsgemäß muß klargestellt werden, daß hier Experimente an Tieren durchgeführt werden. Jedoch muß betont werden, daß die gesamte Anlage so konzipiert ist, daß die Mäuse keinen Schaden erleiden. Was mit diesem Projekt erforscht wird, ist das Verhalten und die Lernfähigkeit der Wüstenrennmäuse, eine völlig normale Sache wie das Gewöhnen an die Hand in den ersten Wochen. Natürlich mußte hier auch auf Extremfälle eingegangen werden. Während der Betriebszeit bin ich anwesend, vor allem in den ersten Monaten nach Bertiebsaufnahme. Es sind zudem zahlreiche Sicherheitsmerkmale eingebaut, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Alle mechanisch relevanten Gefahrenpunkte sind mit Plexiglas verschalt, Kabel sind nicht zugänglich. Die Mäuse benutzen den Mauszug aus freiem Willen, genauer, aus ihrer Neugier heraus. Sie erhalten damit neuen Lebensraum, einen zweiten Käfig, der mit Sand ihren Bedürfnissen nach gefüllt ist. Ihr Futter wird derzeit im Schwesternkäfig “gereicht” und es soll immer sichergestellt sein, daß auch jede Maus zu ihrem Futter kommt. Die abgetrennte Futterstelle hat den Vorteil, daß der Mutterkäfig hygienischer wird, weil keine Nahrung mehr verscharrt werden kann. Der im Schwesternkäfig befindliche Sand wird täglich durchgesiebt, um Kot, Nahrung und Urin zu entfernen, ist somit auch für das “Herrchen” eine einfachere Sache. Damit ist der Mauszug für die Mäuse selbst ein Plus an “Lebensqualität”. Vielleicht hast Du dennoch Fragen oder Bedenken, die ich gerne überdenken will. Gerne stehe ich per Mail zu Verfügung: |
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